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GPS-Tracker

Überblick

GPS-Tracker versprechen laut Hersteller*innen Schutz und das Wiederauffinden von Wertgegenständen. Sie können jedoch auch heimlich versteckt und zur Ortung sowie Überwachung von Betroffenen in (Ex-)Partnerschaften missbraucht werden.

GPS-Tracker dienen der Ortung

Im Alltag können GPS-Tracker helfen beim:

  • Schutz und Wiederauffinden von Wertgegenständen wie zum Beispiel Autos, Fahrräder oder Gepäckstücke
  • Finden von Haustieren. Mit entsprechenden Zusatz-Apps können damit auch Bewegungsprofile erstellt werden (zum Beispiel: Wie weit ist der Hund heute gelaufen?)

Ein GPS-Tracker ist wie ein Mini-Handy ohne Bildschirm. Es bestimmt seinen Standort per Satellit und verschickt diesen über Mobilfunk an ein Empfängergerät.

Missbräuchliche Nutzung von GPS-Trackern

Da GPS-Tracker klein und unauffällig sind, können sie in Alltagsgegenständen (Taschen, Spielzeug, Autos etc.) versteckt werden. Mini-GPS-Tracker sind aktuell ca. 4 x 6 cm groß. Je kleiner der Tracker, desto geringer die Akkulaufzeit. Da GPS-Tracker kostengünstig sind und wenig Technikkenntnisse erfordern, werden sie von Tätern zur Ortung und Überwachung missbraucht.

GPS-Tracker sind präzise

GPS-Tracker können unterschiedlich aussehen. Im Inneren des Gehäuses befindet sich ein GPS-Sender. Dieser wird mit einem GPS-Empfängergerät, beispielsweise einem Smartphone, verbunden und sendet diesem die aktuelle Position. Der Standort des GPS-Trackers kann darüber sehr genau und in Echtzeit erfasst werden.

Unterschied zu Bluetooth-Trackern

Im Gegensatz zu Bluetooth-Trackern sind GPS-Tracker etwas größer und haben eine geringere Akkulaufzeit. Je nach Größe und Nutzung des Trackers hält der Akku eines GPS-Trackers zwischen einem Tag und mehrere Wochen. Im Live-Tracking-Modus (Versand der Position im Abstand weniger Sekunden) liegt die Akkulaufzeit oft nur bei wenigen Stunden bis maximal einem Tag. Im Stand-by-Modus oder bei seltener Ortung (z. B. Ein Mal pro Tag) hält der Akku deutlich länger. GPS-Tracker sind kleine Sender, die zum Einsatz ein Mobilfunknetz und eine eigene SIM-Karte benötigen. Ist dies vorhanden, können sie von überall auf der Welt ihr Signal senden. Damit haben sie eine größere Reichweite als Bluetooth-Tracker.


Dieser Beitrag wurde von Ave Maria Fischer verfasst.

ist ein Gerät, das zur Ortung von Gegenständen entwickelt wurde. Es kann aber auch missbraucht werden, um Menschen zu orten und zu überwachen. Ein Bluetooth-Tracker ist über Bluetooth mit Geräten verbunden und etwa so klein wie eine Münze. Dadurch können sie leicht versteckt und übersehen werden.

sind kleine Geräte, die mithilfe der GPS-Technologie geortet werden können. Sie unterscheiden sich technologisch von Bluetooth-Trackern. GPS-Tracker – wie auch Bluetooth-Tracker – können missbraucht und zum Orten sowie Überwachen von Betroffenen genutzt werden.

ist ein kleiner Chip, der Geräten ermöglicht, im Mobilfunknetz zu telefonieren und das mobile Internet zu nutzen. Auf der SIM-Karte ist die Telefonnummer der Besitzer*in gespeichert. Mittlerweile gibt es auch Handys mit einer fest verbauten eSIM-Karte.

ist eine Technologie, mit der Daten zwischen Geräten über kurze Entfernungen übertragen werden können. Dafür wird Funktechnik genutzt. Zum Beispiel können kabellose Kopfhörer oder Tastaturen über Bluetooth mit einem anderen Gerät verbunden werden.

ist eine Technologie, die mithilfe von Satelliten Geräte mit GPS-Empfang – wie zum Beispiel Smartphones oder Tablets – orten kann.

ist ein Programm, das auf mobilen Geräten, wie Smartphones und Tablets, verwendet werden kann. Es gibt Apps für alle möglichen Zwecke: vom Versenden von Nachrichten über soziale Medien bis zum Onlinebanking.  App ist die Kurzform des englischen Wortes „application“ (Anwendung).